Herzlich Willkommen!

Wo wir nicht handeln, handeln andere - LAP Hoher Fläming

Herzlich Willkommen auf der Internetseite des LAP Hoher Fläming, Partnerschaft für Demokratie.

Was bedeutet „LAP Hoher Fläming, Partnerschaft für Demokratie?“

LAP steht für „Lokaler Aktionsplan“ und ist eine (zwar veraltete aber für uns nach wie vor gebräuchliche) Bezeichnung für unsere „Partnerschaft für Demokratie“. Der LAP wurde 2007 von den Kommunen Bad Belzig, das Amt Brück, das Amt Niemegk, der Stadt Treuenbrietzen und der Gemeinde Wiesenburg/Mark gegründet und ist dessen gemeinsames Projekt. Seit 2017 ist auch der Landkreis Potsdam-Mittelmark offiziell mit dabei. Unser LAP „Hoher Fläming“ wird als eine von über 200 kommunalen Partnerschaften für Demokratie zwischen 2015 und 2019 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ gefördert.

Was sind unsere Aufgaben?

Die Förderleitlinie des Förderprogrammes führt zu den Aufgaben der Partnerschaften aus: „Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ will ziviles Engagement und demokratisches Verhalten im Rahmen der „Partnerschaften für Demokratie“ auf der kommunalen, regionalen und überregionalen Ebene fördern. Vereine, Projekte und Initiativen werden unterstützt, die sich der Förderung von Demokratie und Vielfalt widmen und insbesondere gegen Rechtsextremismus und Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit wie z. B. Rassismus und Antisemitismus arbeiten. Darüber hinaus können auch andere Formen von Demokratie- und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, von politisierter oder vorgeblich politisch bzw. vorgeblich religiös legitimierter Gewalt, von Hass und politischer Radikalisierung Gegenstand präventiver Arbeit und damit Gegenstand der Förderung durch das Bundesprogramm sein.“

Im Haushaltsjahr 2018 wird  eine Summe von voraussichtlich 100.000 Euro vom Bund und 10.000 Euro vom Landkreis Potsdam-Mittelmark bewilligt. 44.000 Euro stehen für Aktionen lokaler Initiativen bereit. Weitere 10.000 Euro für Partizipation und Öffentlichkeitsarbeit sowie 6.000 Euro für Jugendbeteiligung. Mit 45.000 Euro wird die Arbeit der lokalen Koordinierungsstelle finanziert. Interessierte Vereine, Initiativen und Einzelpersonen können sich um die Mittel für lokale Initiativen bewerben. Hier erfahren Sie mehr über die Förderung. Hier geht es zum aktuellen Förderaufruf.

Welche Projekte können gefördert werden?

Wir fördern insbesondere Projekte, die sich gegen Rechtsextremismus und gegen Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (z. B. Rassismus, Antisemitismus) richten, Projekte der interkulturellen Arbeit, der Vernetzung von Initiativen und Projekte an Schulen. Beispielsweise könnte ein Projekt gefördert werden, das Hemmschwellen und Vorurteile gegenüber Menschen anderer Kulturen, Hautfarbe, Religion, Sexualität usw. abbaut, das sich aktiv mit dem Nationalsozialismus auseinandersetzt oder die Verständigung von Geflüchteten und Einheimischen fördert. Die Möglichkeiten der Umsetzung solcher Projekte sind vielfältig: ein selbst erarbeitetes Theaterstück, eine Ausstellung, ein Fest der Kulturen, ein Seminar, eine Exkursion oder jede andere Aktion sind möglich. Geförderte Projektbeispiele kann man hier ansehen. Näheres zu den Förderkriterien ist in der Leitlinie zu erfahren.

 

Wer sind die Ansprechpartner?

Die wichtigsten Ansprechpartner sind die Stadtverwaltung Bad Belzig und die Lokale Koordinierungsstelle. In der Stadtverwaltung ist der Fachbereich  „Äußere Verwaltung“ zuständig. Das Büro der lokalen Koordinierungsstelle wird von der Stiftung SPI getragen und befindet sich im AWO Haus Bad Belzig in der Brücker Landstr. 1A. Für die Partnerschaft für Demokratie ergeben sich damit wertvolle Synergieffekte, da sich im Nebengebäude der „TRollberg Werkraum Vielfalt“ befindet, in dem viele spannende Projekte durchgeführt werden. Gerne kann man für einen Besuch der lokalen Koordinierungsstelle im POGO vorbeikommen, wir bieten Beratung und auch Fachliteratur zur Entleihe an.